Die Brüder der Communauté de Taizé leben ausschließlich von ihrer eigenen Arbeit. Sie nehmen keine Spenden an. Sie nehmen auch persönliche Erbschaften nicht für sich selbst an, vielmehr gibt sie die Communauté an sehr arme Menschen weiter.
Die Communauté unterstützt auf den verschiedenen Kontinenten Menschen in Schwierigkeiten, unter anderem bedürftige oder kranke Kinder...
Darüber hinaus muss sie bisweilen Jugendlichen helfen, die für ihre Fahrt und ihren Aufenthalt in Taizé oder zu den Europäischen Jugendtreffen nicht aufkommen können, weil sie aus fernen Ländern mit ungünstiger Wirtschaftslage kommen.
Einige Beispiele der letzten Einsätze der Operation Hoffnung
Taizé ließ 2009 in China eine Million Bibeln drucken
Anlässlich des Europäischen Jugendtreffens, zu dem am Jahresende 2008 40.000 Jugendliche in Brüssel zusammengekommen waren, kündigte Frère Alois an, dass die Communauté in China eine Million Bibeln drucken lassen werde, um die Christen in diesem Land zu unterstützen. Gedruckt wurden in Nanjing 200.000 Gesamtausgaben der Bibel, sowie 800.000 Ausgaben des Neue Testaments mit den Psalmen. Die Verteilung erfolgte schrittweise im Laufe des Jahres 2009 in den verschiedenen Teile des Landes.
Die Communauté unterstützt 2009 ebenfalls die Bibelarbeit der Evangelischen Kirchen in China; diese Unterstützung wird 2010 und 2011 fortgesetzt.
Durch die „Operation Hoffnung“ können sich alle an diesen Hilfsmaßnahmen beteiligen.
Opfer des Schneesturms in China
Im Januar 2008 wurde ein Dutzend Provinzen im Süden Chinas vom heftigsten Schneesturm der letzten hundert Jahre heimgesucht. Den Schneefällen folgte eine Kälteperiode. Zwei chinesische Hilfsorganisationen, die katholische „Jinde Charities“ in Shijiazhuang und die protestantische „Amity Foundation” in Nanjing beteiligten sich an den Wiederaufbauarbeiten. Die „Operation Hoffnung“ konnte von Taizé aus, zusammen mit der Caritas Deutschland, der Jinde Charities Unterstützung für die Wiederaufbaumaßnahmen in der Provinz Guizhou zukommen lassen. Die Maßnahmen wurden vom Ortsbischof koordiniert und von lokalen Geldgebern sowie aus eigenen Mitteln von Jinde finanziert. Nach Vorschlägen der betroffenen Bevölkerung wurde in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung, mit Partnerorganisationen der Kirchen und dem Jinde Wiederaufbauteam, 10.000 Menschen in drei abgeschiedenen Dörfern Hilfe geleistet, in die bis dahin noch keine Hilfe von Außen gelangt war: Nahrungsmittel, Saatgut und Dünger für die Wiederaussaat, sowie Baumaterial zur Reparatur und Wiederaufbau der beschädigten Häuser. Auch in Changde in der Provinz Hunan konnte die „Operation Hoffnung“ Hilfe leisten. Über die Amity Foundation, der größten christlichen NRO in China, und die Hunan Christian Council konnten Familien, deren Häuser unter den Schneelasten eingestürzt waren, mit der Hilfe aus Taizé einfache Unterkünfte aufbauen.
Eintausend Tonnen Mehl in Nordkorea
Zwischen Ende Februar und Anfang Mai 2007 schickte die Communauté, ermöglicht durch die Operation Hoffnung, eintausend Tonnen Weizenmehl (40.000 25-Kilo-Säcke) nach Nordkorea, als humanitäre Hilfe für Menschen, denen es an Nahrung fehlt. Ein Bruder der Communauté, der selbst aus Südkorea stammt, begleitete die Lieferung und half bei der Verteilung an die Opfer der Flut in den am stärksten betroffenen Gebieten: Sinyang, Yangdok und Songchon in der Provinz Süd Pyongan. Die Flut war die zerstörerischste seit dem Korea- Krieg. Die Menschen leidern noch immer unter ihren Folgen. Das Essen wurde and die schwächsten Menschen verteilt: schwangere Frauen, stillende Mütter, kleine Kinder und alte Menschen.
1998 und 1999 sandte die Communauté mehr als eintausend Tonnen Mais nach Nordkorea für die Bevölkerung, die unter Jahren mit Trockenheit und Überflutungen litt. Seit dem ist es jedes Jahr möglich gewesen, ein Zeichen der Solidarität auszudrücken durch die Sendung unterschiedlicher Mittel der menschlichen Unterstützung: Milch und Flaschen für Neugeborene, medizinische Ausrüstung und wichtige Medikamente. 2007 und 2009 lud die Communauté außerdem vier Ärzte des Rot- Kreuz- Krankenhauses in Nordkorea zu einem einjährigen Training nach Frankreich ein.
Unterstützung von AIDS-Waisen in Äthiopien
Die „Operation Hoffnung“ hilft seit über 15 Jahren Ordensschwestern in Äthiopien, die sich um AIDS-Waisen und Familien Leprakranker kümmern.
Hilfe für Taifun-Opfer auf den Philippinen
Am 30. November 2006 wurden die Philippinen vom zerstörerischen Taifun Durian (Reming) heimgesucht. Sintflutartige Regenfälle und Überflutungen zerstörten mehrer Orte in der Region Bicol auf Luzon, besonders Albay und Legaspi. Die Communauté war besonders betroffen, da junge Erwachsene aus dieser Region längere Zeit in Taizé mitgelebt hatten. „Operation Hoffnung“ stellte Mittel für den Wiederaufbau von zerstörten Häusern bereit.
Burkina Faso
Burkina Faso liegt in der Sahel- Zone, wo die Trockenzeit 9 Monate ohne Unterbrechung andauert. Die Bevölkerung nutzt offene Brunnen, die oft austrocknen und so sind die Frauen gezwungen, ungesundes Wasser zu benutzen, das in künstlichen Becken während der Regenzeit angesammelt wird. Manchmal müssen sie zehn Kilometer laufen um Wasser zu finden, und die wenigen Brunnen werden wegen des raren Wassers und der langen Wartezeiten zur Konfliktquelle. „Operation Hoffnung“ unterstützt den Bau neuer Brunnen und den Einbau von Pumpen. Diese Brunnen sind wesentliche Mittel zur Wasserversorgung und Krankheitsvorsorge.
Ein italienischer Pfarrer, der dort mehrere Projekte betreut, schreibt: „Sie haben uns sehr geholfen und wir konnten durch Ihre wertvolle Hilfe unsere Aktion `Wasser für Sahel´ weiterführen. Wir haben fünf Pumpbrunnen angelegt, die je ein Dorf mit Wasser versorgen. Auch können wir im Krankenhaus von Nanoro Menschen mit frischer Milch versorgen, die an Unterernährung leiden. Durch die Lebensmittelknappheit aufgrund der Missernte im vorletzten Jahr sind viele Kinder betroffen.“ Mehr noch, wir konnten auch den Damm bei Goundi wieder aufbauen, der Ende August 2007 brach und weggespült worden war. Gegenwärtig sind wir dabei, Trinkwasserbohrungen in weiteren Dörfern vorzunehmen, und eine Liste der Ortschaften erstellt, wo Pumpen erneuert werden müssen; die seinerzeit von staatlicher Seite eingesetzten Pumpen stellten sich als von minderer Qualität heraus; außerdem sind für sie keine Ersatzteile mehr aufzutreiben.
Im Jahre 2010 half die Operation Hoffnung auch einem Krankenhaus in Nanoro, Burkina Faso, mit Kindernahrung.
Hilfe nach dem Erdbeben in Indonesien
Am 27. Mai 2006 gab es in der Stadt Jogjakarta, Indonesien, ein heftiges Erdbeben, dessen Epizentrum in Bantul, im Außenbereich der Stadt, lag. Sechstausend Menschen starben, davon viertausend in der Stadt selbst. Vielen Häuser, Schulen und Krankenhäuser wurden zerstört. Mit Hilfe der christlichen Gemeinden half die „Operation Hoffnung“ den Opfern der Katastrophe. Unter ihnen waren Familien von Jugendlichen, die schon einmal in Taizé gewesen waren.
Hilfe nach den Überschwemmungen in Bolivien
2007 waren mehrere Bundesstaaten Boliviens, vor allem Beni, von Überschwemmungen betroffen. Die „Operation Hoffnung“ half mit Nahrungslieferungen in der Region Trinidad für obdachlos gewordene Familien, die in Notunterkünften leben mussten. Während die Ebenen überflutet waren, litten die Gebirge des Altiplano unter einer schweren Dürre. Hier half die „Operation Hoffnung“ Hilfe Bauernfamilien, die dringend Geräte zur Bodenbearbeitung und Aussaat benötigten.
Schulen in Bangladesch
Seit 2008 leistet „Operation Hoffnung“ Hilfe für Schulen in Mymensingh. Insgesamt 1500 Kinder gehen in diese Schulen, an denen junge muslimische, hinduistische und christliche Lehrer lernen, zusammenzuarbeiten. Diese Lehrer sind selbst noch Studenten, müssen Geld verdienen, um ihr Studium zu finanzieren. Als Gegenleistung unterrichten sie an diesen Schulen Kinder aus extrem armen Verhältnissen. Armen Kindern zu helfen, weckt auch ein Gespür für die Wirklichkeit einer geeinten Menschheitsfamilie, zu der wir gehören.
Kambodscha: Gastfreundschaft für Kranke
Seit Januar 2008 unterstützt „Operation Hoffnung“ eine Kirchengemeinde in Boeng Tumpun, wo kranke Menschen aufgenommen werden. Die Gemeinde find mit diesem Projekt medizinischer und menschlicher Pflege als Antwort auf die Bedürfnisse armer Dorfbewohner aus verschiedenen Regionen des Landes an, deren Würde auch in ihrer Krankheit gewahrt bleiben soll. Durch die Nähe zur Hauptstadt Phnom Penh kann ggf. auch Hilfe großer Krankenhäuser in Anspruch genommen werden. Durch Spenden können Krankenhausgebühren gedeckt, aber auch das Zentrum selbst unterhalten werden: Mitarbeiter, Einrichtung, Versorgungs- und Medikamentenkosten.
Operation Hoffnung
Aus den Ländern der Eurozone:
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bei der: Société Générale, 17, rue Filaterie, B.P. 16,
F-71250 CLUNY, Frankreich
oder:
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bei: La Banque Postale, 69900 LYON CEDEX 20
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