Pressemitteilung

30.000 Jugendliche denken über Freude und Solidarität nach

Taizé:
30 000 Jugendliche in Rotterdam - Freude und Solidarität mit den Menschen, die leiden

Ab dem 28. Dezember kommen Tausende Jugendliche aus ganz Europa und auch von den anderen Erdteilen zur 33. Etappe auf dem von der Communauté von Taizé ausgehenden „Pilgerweg des Vertrauens“ in Rotterdam zusammen. Bei ihrer Ankunft erhalten sie den „Brief aus Chile“, den der Prior von Taizé Frère Alois geschrieben hat. Der Brief lädt die Jugendlichen ein, sich über die Freude und die Solidarität mit Menschen, die leiden, Gedanken zu machen, „eine Freude, die der Entmutigung standhält“.

„Nicht besser als die anderen, aber zu Christus zugehörig“ lautet eine andere Formulierung des Briefs, der die Thementreffen in Rotterdam prägen wird. Diese finden am 29. und 30. Dezember nachmittags statt und werden von Brüdern von Taizé und lokal engagierten Menschen durchgeführt. Der Bürgermeister, mehrere Bischöfe und Pfarrer sowie niederländische Politiker bringen sich ein, um den Jugendlichen Gelegenheit zu geben, über ihren eigenen Weg und Einsatz in Kirche und Gesellschaft nachzudenken. Frère Alois richtet jeden Abend beim Abendgebet auf dem Messegelände einige Worte an die Jugendlichen [http://www.taize.fr->art11701]

Genauer Ablauf des Jugendtreffens [http://www.taize.fr/IMG/pdf/livret_de.pdf]

Fotos

Grußbotschaften

Mehrere Grußbotschaften wurden an die Communauté von Taizé und die Teilnehmer gerichtet:

Papst Benedikt XVI.: „Auf euch alle, die ihr dem Aufruf der Communauté von Taizé folgend in Rotterdam versammelt seid, ruft Papst Benedikt XVI. die Kraft und den Frieden des Heiligen Geistes herab, und ebenso auch auf die Pfarrer, die Kirchengemeinden und die Familien, die euch aufnehmen. Möge euch Gott, mit den Brüdern von Taizé, die dieses 33. Europäische Jugendtreffen durchführen, zu den Quellen der Freude geleiten!“

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon: „In einer Zeit, in der die Herausforderungen grenzüberschreitend sind und sich auf Weltebene stellen, hängt unsere Zukunft von der Art und Weise ab, in der wir zusammenarbeiten... Ich zähle auf euch, dass ihr die Fackel der weltweiten Solidarität und anderer Werte der UNO weitertragt, dass ihr uns helft, diese Zeit leidvoller Prüfungen durchzustehen, und dass ihr der Organisation der Vereinten Nationen helft, der Welt anzubieten, was Sie in diesem entscheidenden Augenblick braucht.“

Europaratspräsident Hermann van Rompuy: „‘Taizé‘ - allein wenn dieser Name fällt, erfüllt mich dies mit innerer Freude. Taizé, seine Brüder, seine Jugendlichen und weniger jungen Menschen, christlicher Religion aber verschiedener Konfession, die jede und jeder durch ihre Anwesenheit einer Menschheit, die stets unterwegs bleibt, ein Stück Hoffnung bringen.“

Patriarch Bartholomäus von Konstantinopel: „Ihr tragt die Verantwortung, in der Gesellschaft zu handeln, um dort die Grundsätze von Gerechtigkeit und Liebe zu befördern. Ihr seid unsere Zukunft, die Zukunft der Kirche, und die Kirche ist euer Leben. Unser Gebet und unser Segen begleiten euch.“

Erzbischof von Canterbury Dr. Rowan Williams: „Vor fast 400 Jahren schrieb der Dichter und Priester George Herbert ein Gedicht mit dem Titel ‚Der Ruf‘, das mit den Worten endet: ‚Komm, meine Freude, meine Liebe, mein Herz: Freude, die niemand nehmen kann; Liebe, die niemand trennt; Herz, dessen Freude die Liebe ist!‘ Mögt ihr zutiefst in euch ein solches Herz vorfinden in den Tagen der Begegnung, des Austauschs und der Gebete.“

Generalsekretär des Reformierten Weltbundes Dr. Setri Nyomi: „Die jährlichen Treffen sind ein wahres Geschenk für die Jugendlichen, für die wir Gott danken. Ich bete darum, dass die Jugendlichen auf ihrem Unterwegssein in Rotterdam Zeichen der Hoffnung entdecken.“

Die Grußbotschaften im Internet

Das Jugendtreffen in Chile und ein Besuch in Haiti

Der „Brief aus Chile“ verdankt seinen Namen dem Jugendtreffen, das vom 8. bis zum 12. Dezember 2010 in Santiago stattfand. Das zweite von Taizé aus vorbereitete Internationale Jugendtreffen in Südamerika versammelte in der chilenischen Hauptstadt 8000 Teilnehmer aus dem ganzen Erdteil, und auch eine Reihe junger Europäer. Bezeichnend war die Anwesenheit von 400 Bolivianern, denen junge Chilenen kräftig applaudierten, obwohl politische Spannungen und Vorurteile beide Länder von Zeit zu Zeit trennten. Bedeutsam war ebenfalls die Teilnahme von 25 jungen Haitianern, deren Land gerade in einer Vielzahl von Problemen steckt. Die gemeinsamen Gebete fanden unter einem weit ausladenden Zeltdach statt, das in einem Park der Innenstadt aufgestellt worden war. Der Kardinal von Santiago und Bischöfe und Pfarrer der verschiedenen chilenischen Kirchen beteiligten sich am Jugendtreffen. In Santiago sprach Frère Alois jeden Abend über einen Abschnitt des „Brief aus Chile“. Er kündigte auch an, dass er, wenn es die gesellschaftliche und politische Situation des Landes zulässt, nach Haiti fahren wird, um dort vor dem Treffen in Rotterdam die Solidarität der Jugendlichen zum Ausdruck zu bringen.

Der „Brief aus Chile“

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15. Dezember 2010

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