Brasilien

Die „Emmauskinder“

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Seit 1979 leben einige Brüder aus Taizé in Alagoinhas, im Nordosten Brasiliens. Sie wohnen in einem sehr armen Stadtteil. Im Laufe der Jahre haben sie versucht, den Menschen in ihrem Umfeld zu helfen und auf deren Bedürfnisse einzugehen. Unter anderem kümmern sie sich um Kinder aus der Gegend; eines der Projekte heißt „Emmauskinder“.

Jeden Morgen kommen nach dem Gebet etwa 40 Kinder zum Frühstück. Keines von ihnen hat ein normales Zuhause. Sie kommen aus sehr armen Verhältnissen und wurden vielfach von Erwachsenen misshandelt. Eines der Dinge, die sie beim Frühstück lernen, ist Regelmäßigkeit. Die Schule beginnt jeden Tag zur gleichen Zeit! Sie werden zugänglich, fassen Selbstvertrauen und lernen, sich halbwegs zu benehmen, besonders in der Schule.

Nach dem Frühstück gehen sie in ihre Klassen, die speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind, mit wenigen Schülern und sehr engagierten Lehrern.

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Printed from: http://www.taize.fr/de_article6138.html - 19 April 2019
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