Oktober 2006
Ein Glaube, der versöhnt, nicht trennt
Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir überzeugt sind: Einer ist für alle gestorben; also sind alle gestorben. Und er ist für alle gestorben, damit die, die leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der um ihretwillen gestorben und auferweckt worden ist. So sehen wir von jetzt an niemanden mehr nur mit menschlichen Augen; auch wenn wir Christus einst so gesehen haben, so sehen wir ihn jetzt nicht mehr so. Ist also jemand in Christus, dann ist da eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen; siehe, Neues ist geworden! Das alles ist von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt hat und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat. Denn Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnte, indem er ihnen ihre Verfehlungen nicht anrechnete, und uns das Wort von der Versöhnung anvertraute. So sind wir Gesandte an Christi statt, und Gott ermahnt durch uns; wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen! Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.