Im Jahreskreis 4

Aus dem Buch: „Gebete für jeden Tag“

Gesang

Psalm

Wie der Hirsch nach frischem Wasser lechzt,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.

Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen?

Tränen waren mein Brot bei Tag und bei Nacht;
den ganzen Tag sagt man zu mir: Wo ist nun dein Gott?

Meine Seele, warum bist du betrübt
und bist so unruhig in mir?
Warte auf Gott; ich werde ihm noch danken,
meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.

Aus Psalm 42

Lesung

Paulus schreibt: Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein. Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. Ich bin gewiß: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Römer 8,31–39

{ODER}

Jesus ging hinaus an den See. Da kamen Scharen von Menschen zu ihm, und er lehrte sie. Als er weiterging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Levi auf und folgte ihm. Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, aßen viele Zöllner und Sünder zusammen mit ihm und seinen Jüngern; denn es folgten ihm schon viele. Als die Schriftgelehrten, die zur Partei der Pharisäer gehörten, sahen, daß er mit Zöllnern und Sündern aß, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann er zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Jesus hörte es und sagte zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.

Markus 2,13–17

Gesang

Stille

Lobpreis

Jesus Christus, sanft und demütig von Herzen, du besuchst jeden Menschen, um ihm die Liebe des Vaters zu offenbaren, wir rufen zu dir.

Christus, grenzenlose Güte, du befreist die Gefangenen, du verzeihst unsere Schuld.

Christus, du bist uns Rast und Zuflucht, deine Last ist leicht.

Christus, vom Vater gesandt, du heilst unsere Blindheit.

Christus, Brot des Lebens, du nährst uns durch dein Wort.

Christus, du bist gekommen, um auf der Erde ein Feuer zu entzünden.

Christus, auferstanden von den Toten, du gibst uns Anteil an deiner Freude.

Christus, du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Vaterunser

Gebet

Jesus, Licht unserer Herzen, seit deiner Auferstehung kommst du durch den Heiligen Geist immer zu uns. Wo wir auch sind, stets erwartest du uns. Und du sagst: „Kommt alle zu mir, die ihr euch mit schweren Lasten plagt, und ihr werdet zur Ruhe kommen.“

{ODER}

Segne uns, Christus, bewahre uns im Geist der Seligpreisungen: Freude, Einfachheit, Barmherzigkeit.

Gesänge